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Mildes Wetter bringt Natur in Schwung E-Mail

Westfalen-Blatt vom 05.01.2012

Vom Winter keine Spur: Tiere werden aus dem Winterschlaf gerissen - Pflanzen stehen in den Startlöchern

Von Ralf Benner

Altkreis Warburg (WB). Frühlingshafte Temperaturen, vom Winter keine Spur - die ersten Krokusse blühen, Amseln stimmen ihre Balzgesänge an; und sogar Schneeglöckchen zieren im Warburger Land bereits vereinzelt den Rasen. Das überaus milde Wetter treibt derzeit manch seltsame Blüten.

Was die milden Temperaturen der vergangenen Wochen für Tiere und Pflanzen bedeuten, erklärt Frank Grawe, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landschaftsstation für den Kreis Höxter in Borgentreich.

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Bäume fallen für den Naturschutz E-Mail

Neue Westfälische vom 03.01.2012

Startschuss für „Life plus“-Projekt / Umweltdezernent wirbt um Verständnis für Rodungsarbeiten

Kreis Höxter (nw). „Es mag auf den ersten Blick nur wenig nach Naturschutz aussehen, doch sämtliche Arbeiten sind wohl durchdacht“. Umweltdezernent Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi möchte Missverständnissen vorbeugen, wenn in diesem Monat die ersten größeren Arbeiten für das Naturschutzprojekt „Life plus“ beginnen. Dabei wird es zum Teil zu erheblichen Eingriffen in die Natur kommen.

Insgesamt 1,1 Millionen Euro kann der Kreis Höxter in den nächsten Jahren in den Erhalt geschützter Lebensräume für selten gewordene Arten investieren. Möglich macht dies die erfolgreiche Bewerbung um Fördermittel aus dem EU-Programm „Life plus“ (die NW berichtete). ...

Damit dies möglich ist, müssen vorab häufig Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden. Das entsprechende Konzept dafür hat das Projektteam der Kreisverwaltung gemeinsam mit der Landschaftsstation im Kreis Höxter erarbeitet.

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Freiwillige zählen Amphibien E-Mail

Westfalen-Blatt vom 15.07.2011

Nach dem Wegfall des Zivildienstes: Landschaftsstation sucht Mitarbeiter

Borgentreich (WB). Nach dem Wegfall des Zivildienstes sucht die Landschaftsstation in Borgentreich jetzt Menschen, die sich über den Bundesfreiwilligendienst engagieren wollen.

Seit 1998 beschäftigt die Landschaftsstation im Kreis Höxter Zivildienstleistende. Viele junge Männer waren seitdem für die Station bei Wind und Wetter in der freien Natur beschäftigt. Vor zwei Wochen ist nun der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) gestartet, er wird in der Landschaftsstation einen anderen Charakter erhalten und den Zivildienst nicht eins zu eins ersetzen.In der Borgentreicher Naturschutzeinrichtung bündelt sich ein umfassender Querschnitt an Aufgabenfelder aus den so genannten Grünen Berufen.
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Profite, die am Waldrand wachsen E-Mail

Neue Westfälische vom 15.11.2011

Modellprojekt: Artenvielfalt, Holzwirtschaft und Sicherheit zusammengebracht

VON SANDRA WAMERS


Machen Säume zu Schmuckstücken: Frank Grawe von der Landschaftsstation und Dr. Heinz Gockel vom Regionalforstamt Hochstift (Foto: Sandra Wamers/NW)

Borgentreich. Jetzt wird der Rand ins Zentrum gerückt: Über rund 64.000 Kilometer Länge erstrecken sich die Waldränder in NRW. Gute 2.000 Kilometer sind es im Kreis Höxter. Davon wurden seit 2007 fünf Kilometer neuartig aufgeforstet und mit Argusaugen untersucht. Die Bilanz: Der Waldrand ist eine zu Unrecht vergessene Schatztruhe, dessen Bewirtschaftung der Artenvielfalt, der Sicherheit und der Geldbörse dienen könnte.

„Mittelwald-ähnliche Waldrandnutzung: Biologische Vielfalt, Holznutzung und Verkehrssicherheit“, heißt das Modellvorhaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Durchgeführt wurde das Projekt seit 2007 von der Landschaftsstation im Kreis Höxter, dem Regionalforstamt Hochstift und der Gesellschaft zur energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

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Vier Steinkauze im Nethetal in die Freiheit entlassen E-Mail

Westfalen-Blatt vom 15.11.2011

(Foto: Frank Grawe)

Im Nethetal zwischen Ottbergen und Erkeln sind jetzt vier Steinkauze ausgewildert worden. Sie sollen den Bestand im Kreis Höxter sichern. Es handelte sich um Vögel, die verletzt in der Vogelpflegestation in Essentho eingeliefert und dort von Wilfried Limpinsel gesund gepflegt wurden. An Nistmöglichkeiten fehlt es ihnen nicht, denn in den vergangenen Jahren wurden vom Naturschutzbund Höxter im Nethetal Steinkauzröhren angebracht.

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1,1 Millionen Euro für Naturschutzprojekt E-Mail

Neue Westfälische vom 03.08.2011

Kreis Höxter im Förderprogramm der EU

Kreis Höxter/Düsseldorf (das). Die EU-Kommission hat fünf Naturschutzprojekte aus NRW zur Förderung ausgesucht – eines davon im Kreis Höxter. Das teilte gestern das NRW-Umweltministerium mit. In den Städten Höxter, Beverungen, Borgentreich und Warburg sollen für insgesamt 1,1 Millionen Euro sogenannte Trockenlebensräume optimiert werden. Die Hälfte der Summe bringt die EU auf, weitere 40 Prozent das Land NRW, während der Kreis die restlichen Kosten trägt.

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Dabei sollen unter Federführung der Landschaftsstation in Borgentreich unter anderem Kalkbuchenwälder aufgelichtet, Nadel- in Laubwälder umgewandelt und verbuschte Kalkmagerrasen in Weideflächen umgestaltet werden. Außerdem sollen Salbeiglatthaferwiesen ausgebaut werden. Der Projektzeitraum erstreckt sich über fünf bis sechs Jahre.

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Herzlich Willkommen... PDF Drucken E-Mail

Wir gehören zum Netz der mittlerweile über 40 Biologischen Stationen (siehe dazu auch die Homepage der Biologischen Stationen), die sich seit 1990, vom damaligen MURL (Ministerium für Umwelt, Raumplanung und Landwirtschaft) als Einrichtungen des Naturschutzes initiiert, in fast allen Kreisen Nordrhein-Westfalens etabliert haben.

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Informieren Sie sich einfach über die Tätigkeit der NRW-Stiftung in Form von kurzen Filmbeiträgen auf der NRW-Stiftungs-Homepage...
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Ziegen ziehen von der Alm ins Dorf E-Mail

Westfalen-Blatt vom 26.09.2011

Projekt »Erlesene Natur«: Landrat eröffnet das neunte Erlebnisgebiet »Kalkmagerrasen Dalhausen«

Von Frederic Weber

Dalhausen (WB). Das neue Erlebnisgebiet »Kalkmagerrasen bei Dalhausen« ist beim Almabtrieb der Ziegen am Samstag feierlich eröffnet worden.
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Gestaltet wurde das Erlebnisgebiet vom Projektteam der Kreisverwaltung und dem Team der Landschaftsstation. »Mit viel Herzblut und Engagement hat sich die Jugendgruppe des Naturkundlichen Vereins Egge-Weser (Korr. d. Online-Red.) an den Arbeiten beteiligt«, lobte Landrat Friedhelm Spieker.

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Landschaftsstation erforscht Klimawandel - gefördert von der DBU PDF Drucken E-Mail

Seit März 2008 ist die Landschaftsstation federführend an dem wissenschaftlichen Forschungsvorhaben "Entwicklung von Anpassungsstrategien seitens des Naturschutzes zum Erhalt hochgradig durch den Klimawandel gefährdeter Lebensgemeinschaften", kurz "Klimawandel" ganannt, beteiligt. Das Vorhaben wird von der DBU - Deutsche Stiftung Umweltschutz gefördert, ist auf 6 Jahre angelegt und umfasst als weitere Partner:
- PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam
- UFZ - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Halle
- Hochschule Ostwestfalen-Lippe (FH), FB 9, Höxter
- Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, Lüdenscheid.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Projekt-Homepage "Klimawandel und Naturschutz".

 
Modell- und Demonstrationsvorhaben "Mittelwaldähnliche Waldrandgestaltung und -nutzung" PDF Drucken E-Mail

Die Landschaftstation und das Regionalforstamt Hochstift (Bad Driburg) führten zusammen ein mehrjähriges Projekt durch, das die Nutzholzarten Trauben-Eiche, Stiel-Eiche, Hainbuche, Feld-Ahorn, Winter-Linde, Elsbeere, Wacholder und Eibe im Rahmen einer mittelwaldähnlichen Nutzung von Waldrändern fördern und als Energielieferanten in Wert setzen sollten.

Das Vorhaben war ein Verbundprojekt von
- Landschaftsstation im Kreis Höxter undRFA  Hochstift

Die Partner danken derBLE Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn für die finanzielle Förderung, die am 30.09.2011 endete.

An dieser Stelle stehen nur allgemeine Informationen zu Projektaufbau, -zeieln und -flächen.
Die ausführliche Projekt-Homepage lautet www.waldrandgestaltung.de.

Ziel des Vorhabens war die Förderung der in ihren Beständen im Rückgang befindlichen, lichtliebenden Nutzholzarten Trauben-Eiche (Quercus petraea), Stiel-Eiche (Quercus robur), Hainbuche (Carpinus betulus), Feld-Ahorn (Acer campestre), Winter-Linde (Tilia cordata), Elsbeere (Sorbus torminalis), Wacholder (Juniperus communis) und Eibe (Taxus baccata). Diese erfolgte im Rahmen einer mittelwaldähnlichen Nutzung von Waldrändern. Die ökonomische Inwertsetzung erfolgte im Rahmen einer einmaligen Erstinstandsetzung sowie des nachfolgenden regelmäßigen Einschlages des nachwachsenden Holzes (alle 20 - 40 Jahre). Das jeweils eingeschlagene Holz wurde zur Energiegewinnung genutzt. Mittelwälder und Niederwälder stellten über Jahrhunderte die Brenn- und Bauholzversorgung sicher und waren bis in das 20. Jahrhundert hinein typisches Element der traditionellen Kulturlandschaft.



Niederwald (Foto: Frank Grawe)

Während im Niederwald der gesamte Baumbestand im Abstand von 15 - 40 Jahren auf den Stock gesetzt wurde, wurden im Mittelwald einzelne Überhälter (überwiegend Eichen) zur Wertholzerzeugung im Bestand belassen. Da nicht alle heimischen Baumarten in der Lage sind, sich durch Stockausschläge zu regenerieren, erfolgte eine Selektion hinsichtlich ausschlagkräftiger Gehölze wie Trauben-Eiche (Quercus petraea), Stiel-Eiche (Quercus robur) oder Hainbuche (Carpinus betulus).
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