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Abgeschlossene Projekte


Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat die Landschaftsstation eine Vielzahl von Projekten durchgeführt, die inzwischen abgeschlossen sind.

Das Spektrum reicht von multinationalen Forschungsvorhaben über Pflegepläne und Entwicklungskonzepte bis zur naturschutzfachlichen Betreuung einzelner Baumaßnahmen.

Als Beispiele sollen hier erwähnt werden:

- MacMan (Maculinea-Management), im Auftrag von UFZ Halle und Univ. Würzburg, Partner: Hozak & Meyer (2002-2005)
...> Projekthomepage (auf englisch)

- "Ein König sucht sein Reich" - NABU-Laubfrosch-Projekt (1999-2007)
...> Projekthomepage, darin: >Beispiel aus dem Kreis Höxter

- Streuobst-Kartierung im Kreis Höxter - mit finanzieller Unterstützung der Bezirksregierung Detmold (2002/2003)
...> Artikel dazu in Egge-Weser 16 (2004), S. 49-54 (>digital)

- Beweidung mit Düppeler Weideschweinen (Bellersen, Echeler Bruch) (1999-2003)
...> Artikel dazu in Egge-Weser 14 (2001), S. 15-30 (>digital), 17 (2005), S. 98-119 (>digital)

- Dorf 2000 Ottenhausen - Expo 2000-Projekt (1999/2000)
...> dazu auf der Homepage von Steinheim-Ottenhausen...

- Schutzprogramm für wandernde Amphibien im Kreis Höxter  - gefördert durch das Land NRW (1999)
...> Artikel dazu in Egeg-Weser 13 (2000), S. 39-48 (>digital)



Profite, die am Waldrand wachsen E-Mail

Neue Westfälische vom 15.11.2011

Modellprojekt: Artenvielfalt, Holzwirtschaft und Sicherheit zusammengebracht

VON SANDRA WAMERS


Machen Säume zu Schmuckstücken: Frank Grawe von der Landschaftsstation und Dr. Heinz Gockel vom Regionalforstamt Hochstift (Foto: Sandra Wamers/NW)

Borgentreich. Jetzt wird der Rand ins Zentrum gerückt: Über rund 64.000 Kilometer Länge erstrecken sich die Waldränder in NRW. Gute 2.000 Kilometer sind es im Kreis Höxter. Davon wurden seit 2007 fünf Kilometer neuartig aufgeforstet und mit Argusaugen untersucht. Die Bilanz: Der Waldrand ist eine zu Unrecht vergessene Schatztruhe, dessen Bewirtschaftung der Artenvielfalt, der Sicherheit und der Geldbörse dienen könnte.

„Mittelwald-ähnliche Waldrandnutzung: Biologische Vielfalt, Holznutzung und Verkehrssicherheit“, heißt das Modellvorhaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Durchgeführt wurde das Projekt seit 2007 von der Landschaftsstation im Kreis Höxter, dem Regionalforstamt Hochstift und der Gesellschaft zur energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

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Modell- und Demonstrationsvorhaben "Mittelwaldähnliche Waldrandgestaltung und -nutzung" PDF Drucken E-Mail

Die Landschaftstation und das Regionalforstamt Hochstift (Bad Driburg) führten zusammen ein mehrjähriges Projekt durch, das die Nutzholzarten Trauben-Eiche, Stiel-Eiche, Hainbuche, Feld-Ahorn, Winter-Linde, Elsbeere, Wacholder und Eibe im Rahmen einer mittelwaldähnlichen Nutzung von Waldrändern fördern und als Energielieferanten in Wert setzen sollten.

Das Vorhaben war ein Verbundprojekt von
- Landschaftsstation im Kreis Höxter undRFA  Hochstift

Die Partner danken derBLE Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn für die finanzielle Förderung, die am 30.09.2011 endete.

An dieser Stelle stehen nur allgemeine Informationen zu Projektaufbau, -zeieln und -flächen.
Die ausführliche Projekt-Homepage lautet www.waldrandgestaltung.de.

Ziel des Vorhabens war die Förderung der in ihren Beständen im Rückgang befindlichen, lichtliebenden Nutzholzarten Trauben-Eiche (Quercus petraea), Stiel-Eiche (Quercus robur), Hainbuche (Carpinus betulus), Feld-Ahorn (Acer campestre), Winter-Linde (Tilia cordata), Elsbeere (Sorbus torminalis), Wacholder (Juniperus communis) und Eibe (Taxus baccata). Diese erfolgte im Rahmen einer mittelwaldähnlichen Nutzung von Waldrändern. Die ökonomische Inwertsetzung erfolgte im Rahmen einer einmaligen Erstinstandsetzung sowie des nachfolgenden regelmäßigen Einschlages des nachwachsenden Holzes (alle 20 - 40 Jahre). Das jeweils eingeschlagene Holz wurde zur Energiegewinnung genutzt. Mittelwälder und Niederwälder stellten über Jahrhunderte die Brenn- und Bauholzversorgung sicher und waren bis in das 20. Jahrhundert hinein typisches Element der traditionellen Kulturlandschaft.



Niederwald (Foto: Frank Grawe)

Während im Niederwald der gesamte Baumbestand im Abstand von 15 - 40 Jahren auf den Stock gesetzt wurde, wurden im Mittelwald einzelne Überhälter (überwiegend Eichen) zur Wertholzerzeugung im Bestand belassen. Da nicht alle heimischen Baumarten in der Lage sind, sich durch Stockausschläge zu regenerieren, erfolgte eine Selektion hinsichtlich ausschlagkräftiger Gehölze wie Trauben-Eiche (Quercus petraea), Stiel-Eiche (Quercus robur) oder Hainbuche (Carpinus betulus).
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 29. November 2011 um 21:08 Uhr
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