Graureiher


Graureiher

Zum Schutz gegen Prädatoren brüten Graureiher häufig hoch oben in den Baumwipfeln.

Graureiher (Ardea cinerea) besiedeln fast alle gewässer- und fischreichen Naturräume in NRW, sind jedoch in Mittelgebirgsregionen nur in geringer Dichte anzutreffen. Die Tiere sind Koloniebrüter und legen ihre Nester in den Kronen hoher Bäume an. Im Kreis Höxter wird eindeutig die Buche bevorzugt. 

Als Nahrungskonkurrenten wurden die Tiere in der Vergangenheit stark verfolgt. Erst durch die Einführung einer ganzjährigen Schonzeit und dem verstärkten Schutz von Brutkolonien erholten sich die Bestände langsam wieder. Aktuell liegt der Graureiherbestand in NRW mit ca. 2200 – 2700 Brutpaaren auf einem relativ stabilen Niveau.

Im Kreis Höxter sind bisher fünf Graureiherkolonien unterschiedlicher Größe bekannt, welche von den Mitarbeitern der Landschaftsstation regelmäßig überwacht werden. Der Großteil der Kolonien befindet sich in der Nähe von Fließgewässer bzw. größeren Teichen oder Seen.

Bekannte Vorkommen von Graureiher-Kolonien im Kreis Höxter

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