Uhu


Uhu

Der Uhu ist ein beinahe lautloser Jäger - sein reichhaltiges Nahrungsspektrum reicht von kleinen Vögeln bis hin zu jungen Füchsen oder Rehkitzen

Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde der Uhu (Bubo bubo), unsere größte Eulenart, systematisch verfolgt und bejagt. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Art in NRW komplett ausgerottet. Erst seit den frühen 70er Jahren, nachdem einzelne Tiere in NRW wieder angesiedelt wurden, haben sich die Bestände langsam erholt. Seit dieser Zeit geht der Bestandstrend stetig nach oben und die Tiere erobern sich Stück für Stück ihre ehemaligen Lebensräume zurück. Aktuell wird der Bestand in NRW auf 250 - 300 Brutpaare geschätzt.

Der Uhu hat nur geringe Anforderung an seinen Brutplatz. Felsen, alte Steinbrüche, Greifvogelhorste aber auch am Boden befindlichen Gehölzhöhlen sowie Gebäudenischen können die Tiere zur Aufzucht ihrer Jungen nutzen. Auch ihre opportunistische Ernährungsweise ermöglicht ihnen die Besiedlung nahezu aller Großlandschaften. Zusehens werden auch größere Städte als Lebensraum besiedelt.

Im Kreis Höxter reicht die Brutplatzwahl des Uhus von ehemaligen Steinbrüchen bis hin zu alten Kirchtürmen. Insgesamt sind ca. 20 - 25 Brutplätze bekannt. Trotz des positiven Bestandstrends sind die Tiere im Kreis regelmäßig durch Störungen am Brutplatz sowie durch Individuenverluste infolge von Straßenverkehrsopfer und Verluste an Mittelspannungsmasten gefährdet. 

Bekannte Vorkommen des Uhus im Kreis Höxter

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