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Landschaftsstation im Kreis Höxter bittet um Fundmeldungen

GESUCHT: Gartenrotschwanz und Hirschkäfer

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Der Vogel des Jahres 2011 ist der Gartenrotschwanz. Leider ist der schöne Vogel im Kreis Höxter sehr selten geworden. Um einen Überblick über die aktuelle Verbreitung zu erhalten ist die Landschaftsstation auf ihre Mithilfe angewiesen. Der Vogel ist anhand markanter Merkmale wie der weißen Stirn, der schwarzen Kehle, sowie ein rot-orangener Schwanz und vor allem seine helle orangene Brust von seiner nahen Verwandten dem Hausrotschwanz zu unterscheiden. Eine Singprobe des Gartenrotschwanzes finden sie auf www.vogel-des-Jahres.de.
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Unser größter heimischer Käfer, der Hirschkäfer, lebt in lichten Wäldern oder am Waldrand, aber auch in Parkanlagen, Gärten oder Obstplantagen. Eindeutig bevorzugt werden ältere Eichenbestände. Ende Mai/Anfang Juni sind die dämmerungs- und nachtaktiven Käfer aktiv und gut im Bereich der Baumkronen zu beobachten. Das charakteristische „Geweih“, die stark vergrößerten Oberkiefer, tragen nur die Männchen, die sich so leicht von den Weibchen unterscheiden lassen. Im Kreis Höxter ist der imposante Käfer vor allem im Wesertal anzutreffen. Aus weiten Bereichen des Kreisgebietes fehlen aktuelle Nachweise.

Die Geschäftsstelle der Landschaftsstation freut sich auf Hinweise und Beobachtungen, die unter der Rufnummer 05643-948800
oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. entgegen genommen werden.

 
Herkulesstaude und Co. bitte melden! PDF Drucken E-Mail

Die Landschaftsstation dankt für die vielen Meldungen von Herkuelsstauden-Standorten durch Bürgerinnen und Bürger.
Die Untere Landschaftsbehörde beim Kreis Höxter und die Landschaftsstation im Kreis Höxter bitten auch weiterhin um Meldungen von Standorten der folgenden Neophyten:

Riesen-Bärenklau / Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
Infoblatt zur Herkulesstaude als PDF (156 KB)

Japanischer Staudenknöterich und Sachalin-/Russischer Knöterich (Reynoutria japonica - R. sachalinensis)
Infoblatt zum Staudenknöterich als PDF (143 KB)


Herkulesstaude an der Mauer Schloss Corvey
(Sommer 2004; Foto: LSHX)

Standort-Meldungen bitte per Mail/Post an:
Kreis Höxter
- Der Landrat - Abteilung Schutz von Landschaft und Natur
Steffen Henter / Peter Koehler
Moltkestr. 12
37671 Höxter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Tel.: 05271-965-4212
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Tel.: 05271-965-4213
.                                     Fax: 05271-965-4999

Herkulesstaude (Blütenstände;
Foto: Wikipedia GNU)

Bitte Lage und Ausdehnung als kopierte Karte/Skizze, Koordinaten oder Gewässer-km angeben.

Sie können auch weiterhin die Standorte Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 
Beifuß-Ambrosie bitte melden! PDF Drucken E-Mail

Ambrosia heißt Speise der Götter. Der griechischen Mythologie nach verleiht ihr Genuss auch Unsterblichkeit. Weniger Wohl als Übel ist aber der aus Nordamerika stammenden Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) zuzuschreiben. Es handelt es sich um eine Pflanze, die aufgrund ihrer allergieauslösenden Pollen problematisch ist. Bereits wenige Pollenkörner in der Atemluft können die Entwicklung einer Ambrosia-Allergie, mit Heuschnupfen und häufig auch schwerem Asthma, bewirken. Durch die späte Blüte kann sich die Leidenszeit von Pollen-Allergikern bis in den Herbst verlängern.

Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), Braunschweig, hat ein Aktionsprogramm zur Beseitigung von Ambrosia entwickelt. Ziel ist, die Aufmerksamkeit über Ambrosia in der Bevölkerung zu wecken und durch Mithilfe aller die Pflanzen am Blühen und Fruchten und damit an der selbstständigen Ausbreitung zu hindern. Damit die zuständigen Stellen sich ein Bild über das Schadenspotential und den Einbürgerungsstand machen können, wird um Meldung von Ambrosia-Fundorten gebeten.

Bitte melden sie sicher bestimmte oder von Experten geprüfte Beifuß-Ambrosien-Bestände mittels Ambrosia-Meldeformular bei der LANUV. Die gesammelten Fundortmeldungen werden auch an die BBA in Braunschweig weitergeleitet. Für eine sichere Identifizierung (besonders wichtig bei größeren Beständen) kontaktieren sie bitte die Pflanzenschutzämter (Kreisstellen der Landwirtschaftskammer), die LANUV oder die Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Oder fügen sie der Meldung ein aussagekräftiges Bild bei. 
-- (c) Text: LANUV 2007  --

Zur Situation im Kreis Höxter:

Bisher ist die Beifuß-Ambrosie im Kreis Höxter noch nicht gefunden worden.
Verwechselungen mit ähnlich aussehenden Pflanzen sind für den Laien nicht selten. Deshalb bitte bei Verdachtsfällen immer zuerst Bilder von allen Pflanzenteilen und dem Standort machen und den Verdacht mit einem Experten, z.B. unserem Botaniker Frank Grawe, telefonisch und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. abklären.

...mehr auch auf der Seite der LANUV.