Die Landschaftsstation bietet Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes an.
Nach dem Wegfall des Zivildienstes sucht die Landschaftsstation in Borgentreich Menschen, die sich über den Bundesfreiwilligendienst engagieren wollen. Der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) wird in der Landschaftsstation aber einen anderen Charakter erhalten und den Zivildienst nicht eins zu eins ersetzen.
In der Borgentreicher Naturschutzeinrichtung bündelt sich ein umfassender Querschnitt an Aufgabenfelder aus den so genannten Grünen Berufen. Neben praktischen Tätigkeiten bearbeitet das Team der Station, bestehend aus Biologen, Geographen, Landespflegern und einem Agraringenieur, wissenschaftliche Aufgabenstellungen sowie mit zunehmender Bedeutung Artenschutzmaßnahmen.
Freiwillige sollen in der Station Einblicke in das gesamte Arbeitsspektrum erhalten, also nicht wie die früheren Zivis nur in der praktischen Landschaftspflege arbeiten. Beteiligen können sie sich an vegetationskundlichen und faunistischen Erhebungen sowie laufende Projekte der Station (Erforschung des Klimawandels, Modell- und Demonstrationsvorhaben Mittelwaldähnliche Waldrandgestaltung) begleiten.
Neben der Pflege der Kalkmagerrasen, einem Lebensraum für die heimische Artenvielfalt, können die zukünftigen Freiwillligendienstler dann auch die Stationsmitarbeiter bei der Artenerhebung auf den Magerrasen begleiten. Die Instandsetzung von Amphibienschutzanlagen kann zukünftig kombiniert werden mit dem Zählen und Dokumentieren der verschiedenen Amphibienarten. Die praktischen Tätigkeiten werden im Gegensatz zum bisherigen Zivildienst nicht einmal mehr die Hälfte der Arbeitszeit im Bundesfreiwilligendienst ausmachen. Neben internen Bildungsmaßnahmen sind zudem 25 externe Bildungstage im Jahr fest eingeplant.
Geeignet dafür sind junge Männer und Frauen mit Interesse an der Natur und ihrem Schutz, aber auch mit Spaß an körperlicher Betätigung im Freien, wobei die Arbeiten bei normaler Konstitution ohne weiteres zu bewältigen sind. Ein gewisses handwerkliches Geschick sowie der Besitz des Führerscheins Klasse B wären von Vorteil. Heuschnupfen oder vergleichbare Allergien würden hingegen den Einsatz bei Mäharbeiten erschweren oder unmöglich machen. Für unvorsichtige Freiwillige kann es bei Arbeiten in den Bachauen, Kalkquellsümpfen oder bei der Mahd in Feuchtgebieten allerdings schon mal nass werden.
Interessenten für den Bundesfreiwilligendienstes bei der Landschaftsstation können sich jederzeit telefonisch in der Station melden oder per Mail oder Post ihre Bewerbungsunterlagen an den Technischen Leiter Sven Mindermann (
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) schicken. 
Das Foto zeigt Jannnek Wolf, Zivildienstleistender der Landschaftsstation 2003/2004 aus Höxter, bei der Pflege einer Kalkmagerrasenfläche auf der "Heidkämpe" bei Jakobsberg mit dem "Freischneider" (STIHL-Motorsense mit Geländeblatt). Jannek ist inzwischen als selbstständiger Baumkletterer und Baumpfleger tätig.
Zum Bundesfreiwilligendienst bei der Landschaftsstation ist auch folgender Artikel im Westfalen-Blatt vom 15.07.2011 interessant...
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