| Vier Steinkauze im Nethetal in die Freiheit entlassen |
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Westfalen-Blatt vom 15.11.2011 (Foto: Frank Grawe)Im Nethetal zwischen Ottbergen und Erkeln sind jetzt vier Steinkauze ausgewildert worden. Sie sollen den Bestand im Kreis Höxter sichern. Es handelte sich um Vögel, die verletzt in der Vogelpflegestation in Essentho eingeliefert und dort von Wilfried Limpinsel gesund gepflegt wurden. An Nistmöglichkeiten fehlt es ihnen nicht, denn in den vergangenen Jahren wurden vom Naturschutzbund Höxter im Nethetal Steinkauzröhren angebracht.
Zehn Eulenarten sind in Deutschland beheimatet, sieben leben davon im Kreis Höxter. Zu ihnen gehört der Steinkauz, der wie der Sperlingskauz und der Raufußkauz zu den Raritäten der heimischen Vogelwelt gehört. Aktuell sind weniger als Zehn Brutpaare im Kreis heimisch, zwei davon im Nethetal zwischen Ottbergen und Erkeln. Lebensraum des Steinkauzes sind niedrigwüchsige Viehweiden mit einem lockeren Baumbestand, seien es hochstämmige Obstbäume oder Kopfweiden. Sein Lebensraum ähnelt insofern seiner ursprünglichen Heimat in den südlichen Gefilden - den Baumsteppen mit nur spärlicher oder niedriger Vegetation. Der aktuelle Bestand des Steinkauzes wird in Deutschland auf. 8000 Brutpaare geschätzt. Mit fast 4500 Brutpaaren befindet sich sein Verbreitungsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Hier ist er aber nicht gleichmäßig verteilt, sondern bevorzugt das klimatisch bessere Rheinland. ..Artikel zum Herunterladen |